.

TOA Jugend Köln

Fachstelle Täter-Opfer-Ausgleich für Jugendliche und Heranwachsende

Schubert      Kirchner
Andrea Schubert
Dipl. Soz. Päd.
Suchttherapeutin (Verhaltenstherapie)
Mediatorin in Strafsachen i.A
Joachim Kirchner
Ass. jur.
Mediator in Strafsachen i.A.




Der Täter-Opfer-Ausgleich für Jugendliche und Heranwachsende in Köln …

 

  • bietet eine freiwillige, außergerichtliche Konfliktschlichtung
  • kann fast bei jedem Delikt durchgeführt werden
  • ist für die Beteiligten kostenlos
  • ist gesetzlich verankert im JGG und der StPO
  • unterstützt die Justiz im Verfahren, während er ebenso Beschuldigten und Geschädigten die Gelegenheit eröffnet, aktiv die Problematik zu klären
  • fördert den sozialen Frieden zwischen den Konfliktparteien
  • zielt auf unbürokratische Schadensregulierung unter den Beteiligten
  • dient der Konflikterhellung für alle Beteiligten und ermöglicht die Reflektion der Hintergründe ihres Verhaltens
  • bietet die Gelegenheit, persönliche Gefühle auszudrücken
  • benötigt die Verantwortungsübernahme durch die Beschuldigten und das Einverständnis der Geschädigten
  • ist in verschiedenen Stadien eines Ermittlungsverfahrens / eines Prozesses möglich
  • kann von Selbstmeldern, Prozessbevollmächtigten, der Polizei, der Jugendgerichtshilfe, der Staatsanwaltschaft oder dem Gericht angeregt werden
  • ist als erzieherische Maßnahme im Sinne der Bewirkung einer Verhaltensänderung geeignet
  • wird von allparteilichen Mediatorinnen und Mediatoren in vertraulicher Atmosphäre durchgeführt und bietet eine professionelle, neutrale Vermittlung zwischen den Beteiligten

 

Und so läuft der Täter-Opfer-Ausgleich für Jugendliche und Heranwachsende in der Kölner Fachstelle ab …

  1. Nach Beauftragung der Fachstelle werden die Konfliktparteien zu separaten Erstgesprächen eingeladen. In diesem wird ausführlich über die Chancen und Möglichkeiten des freiwilligen Täter-Opfer-Ausgleichs und den allgemeinen Stand des Verfahrens berichtet.
  2. Im geschützten Setting können die Parteien den Vermittlern den Sachverhalt aus eigener Sichtweise schildern, sowie Beweggründe und Gefühlslagen beschreiben.
  3. Beschuldigte haben hier Gelegenheit, für ihre Handlungen Verantwortung zu übernehmen und aktiv Ideen zur Wiedergutmachung einzubringen. Geschädigte können ihr Einverständnis zum Täter-Opfer-Ausgleich erklären und Erwartungen sowie Forderungen formulieren.
  4. Im folgenden Ausgleichgespräch treffen beide Parteien zu einem moderierten Austausch zusammen. Dabei können sie sich gegenseitig zuhören und die eigenen Belange, Vorstellungen und Gefühle formulieren. Ziel ist es, den Konflikt zu beenden, mögliche Schäden konkret zu beziffern und auszugleichen. Ebenfalls ist hier Gelegenheit für eine persönliche Entschuldigung.
  5. Ergebnisse können dann in einer rechtsverbindlichen, schriftlichen Vereinbarung zwischen Beschuldigtem und Geschädigtem festgehalten werden.
  6. Die Vermittler*innen begleiten die Ausgleichsvereinbarungen bis zu deren Erfüllung und erstellen einen Bericht über den Abschluss des Täter-Opfer-Ausgleich an die beauftragende Stelle.
  7. Für den Fall, dass ein persönliches Aufeinandertreffen der Konfliktpartien nicht gewünscht oder realisierbar ist, kann der Täter-Opfer-Ausgleich indirekt, im sogenannten mittelbaren Dialog durch die Fachstelle umgesetzt werden.

 

Kontakt: Fachstelle „Täter-Opfer-Ausgleich“ für Jugendliche und Heranwachsende

              Am Justizzentrum 7, 50939 Köln

              Tel.: 0221 / 597195 - 0

              Fax.: 0221 / 597195 - 20



Kontakt

Brücke Köln
Beethovenstrasse 6

50674 Köln

 

Tel: 0221-233785

 

.

xxnoxx_zaehler